Gelenkschmerzen: Wann Sie zum Arzt gehen sollten

«Wer rastet, der rostet»: Gelenkschmerzen entstehen häufig durch Abnutzung und Fehlstellungen (Arthrose) oder durch Verletzungen. Leichtere Beschwerden lassen sich lindern durch sanfte Massagen der umliegenden Muskulatur, kombiniert mit einer wärmenden Salbe.

Der Gang zum Hausarzt lohnt sich in folgenden Fällen: Es sind mehrere Gelenke gleichzeitig betroffen, das Gelenk ist stark geschwollen und erwärmt oder die Schmerzen werden stärker und halten mehrere Wochen an. Der Arzt untersucht Sie dann genauer und definiert abhängig von der Ursache die Behandlung, zum Beispiel durch Medikamente oder Physiotherapie. In der Physiotherapie lernen Sie das betroffene Gelenk zu stabilisieren und es langfristig zu schützen.

So beugen Sie Gelenkschmerzen vor

Passen Sie Ihr Bewegungsverhalten an Ihre Leistungsfähigkeit an – Be- und Entlastung sollten im Gleichgewicht stehen. Auch eine ausgewogene Ernährung hilft, Entzündungen vorzubeugen – zum Beispiel durch Ballaststoffe und Omega-3-Fettsäuren. Letztere sind in fettreichem Fisch wie Lachs, aber auch in Nüssen und Pflanzenölen enthalten. Nützlich sind auch Vitamin D, Kalzium und Magnesium. Sie schützen und stärken Knochen, Knorpel und Muskulatur.

Diesen Gesundheitstipp hat Simon Heinis verfasst.
Er arbeitet als dipl. Physiotherapeut bei Merian Santé.

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