Insektenstiche

Wie Sie sich schützen und behandeln können

Insektenstiche sind zwar lästig, aber meist harmlos. Problematisch wird’s erst bei Infektionen oder Allergien. Mit diesen Tipps können Sie Stiche vermeiden oder die Symptome rasch lindern.

So beugen Sie Mückenstichen vor:

  • Vermeiden Sie Orte mit stehenden Wasserflächen: Darin legen Mücken ihre Eier ab. Decken Sie Regentonnen oder sonstige Wassersammler ab.
  • Mückenschutzmittel, die auf die Haut aufgetragen werden, vertreiben die Mücken durch ihren Geruch. Mit Fliegengittern oder Mückensteckern (Biozidverdampfer oder Ultraschall) verhindern Sie, dass Mücken in Ihre Wohnung gelangen.

Hilfe bei Mückenstichen

  • Beim Kratzen nach einem Stich wird die Haut oberflächlich verletzt und es besteht die Gefahr einer bakteriellen Infektion. Daher sollten Sie den Juckreiz durch Kühlung oder Mittel aus der Apotheke lindern. Als natürliche Heilmittel haben sich eine halbierte Zwiebel oder Zitrone bewährt.

So schützen Sie sich vor Bienen- oder Wespenstichen:

  • Trinken Sie im Freien nur mit einem Trinkhalm aus Getränkedosen.
  • Gehen Sie nur mit Schuhwerk über Sommerwiesen.
  • Die ätherischen Öle aus frischem Basilikum, Tomatenzweigen oder mit Nelken gespickten Zitronen halten Wespen fern.

Hilfe bei Bienen- oder Wespenstichen

  • Sofortmassnahme: Kühlen Sie die Stichstelle oder lutschen Sie Eiswürfel, falls Mund- und Rachenraum betroffen sind.
  • Stachel entfernen: Bleibt der Stachel in der Haut zurück, entfernen Sie diesen vorsichtig möglichst nahe an der Haut, damit die Giftblase am Stachel nicht zerplatzt.
  • Arzt aufsuchen: Wenn eine Hautschwellung von über 10 cm oder Fieber auftritt, sollten Sie zum Arzt gehen. Sofortige ärztliche Hilfe ist nötig, wenn an anderen Körperstellen plötzlich Quaddeln entstehen, die Schleimhäute anschwellen oder wenn Schwächegefühl, Schwindel, Übelkeit oder Atemnot auftreten. Rufen Sie den Notarzt unter 144!

Ihre Expertin

Dr. med. Eva Biland hat diesen Gesundheitstipp für Sie verfasst. Sie ist Praktische Ärztin FMH in der centramed-Praxis in Riehen. centramed betreibt sechs Gruppenpraxen an verschiedenen Standorten in der Deutschschweiz. Diese stehen unseren Versicherten im HMO-Modell als Anlaufstelle zur Verfügung.

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