Baby isst Babybrei

Babynahrung – warum um den heissen Brei reden?

Rüebli, Kürbis oder doch Zucchetti? Gedämpft oder gekocht? Selbstgemacht oder gekauft? Und was hat es eigentlich mit dem Öl auf sich? Fragen, mit denen sich frischgebackene Eltern spätestens ab dem 6. Lebensmonat ihres Babys auseinandersetzen müssen.

Unser Partner nübee – spezialisiert auf die Herstellung von Bio-Babybrei – weiss, worauf es ankommt.

Bereit für die Beikost?

Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt bis zum 6. Lebensmonat ausschliesslich Muttermilch. Doch ist dies von Baby zu Baby verschieden. Mit dieser Checkliste finden Sie heraus, ob die Zeit (schon) reif ist für Beikost:

  • Ihr Baby kann selbst aufrecht sitzen
  • Ihr Baby kann den Kopf für eine längere Zeit alleine hochhalten
  • Ihr Baby schaut Ihnen interessiert beim Essen zu
  • Ihr Baby greift nach Dingen und führt sie zum Mund
  • Ihr Baby öffnet freiwillig den Mund, wenn sich ein Löffel nähert
  • Ihr Baby kann den Mund genug weit öffnen und seine Zunge bewegt sich in alle Richtungen

Zahnversicherung bis 3 Jahre gratis

Wenn Ihr Kind zum Zahnarzt muss, kann das schnell teuer werden. Denn zahnärztliche Behandlungen sind nicht in der Grundversicherung enthalten. Deswegen bietet Sympany die Zahnzusatzversicherung dental. Und das Beste: Für Kinder bis 3 Jahre gratis und ohne Gesundheitsprüfung.

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Vom ersten Löffelchen zum ganzen Becher

Treffen bei der Checkliste die meisten Punkte zu, kann es losgehen. Kontaktieren Sie einen Kinderarzt, wenn Sie unsicher sind, wie Sie bei der Brei-Einführung vorgehen sollten.

Unsere Tipps für einen einfachen Start:

1. Woche: Ein sanfter Start

Starten Sie mit einem Gemüsebrei aus einer einzelnen Zutat. Nach 2-3 Tagen kann die erste Zutat wechseln. Verwenden Sie zu Beginn eher milde süssliche Gemüsesorten wie Rüebli oder Kürbis, um einen sanften Übergang von der süssen Muttermilch zu ermöglichen.

Achtung Klümpchen: Pürieren Sie den Brei so fein wie möglich, damit er keine Stückchen enthält, da das Baby diese noch nicht schlucken kann. Pro Tipp: Um letzte Stücke zu entfernen, den Brei nach dem Pürieren durch ein Sieb streichen.

In der ersten Woche reichen 2-3 Löffelchen Brei pro Tag. Der Magen und die Verdauung des Babys müssen sich zuerst an die Beikost gewöhnen. Von Tag zu Tag können Sie die Anzahl Löffel erhöhen. Da das Baby zu Beginn keine ganze Portion essen kann, die Portionen einfach einfrieren.

  • Wussten Sie, dass der Magen eines Babys nach der Geburt gerade mal so gross wie eine Haselnuss ist?

2. Woche: Mix it, baby

Nun wird’s spannend. Probieren Sie neue Gemüsesorten aus und/oder kombinieren Sie zwei Gemüse aus der ersten Woche z.B. Rüebli und Kürbis.

Warum Öl: Ab dieser Woche sollten Sie ungesättigte Fette (z.B. kaltgepresstes Bio-Rapsöl) zu den gekochten Breien hinzufügen. So kann Ihr Baby die Vitamine besser aufnehmen und nimmt genug Kalorien zu sich.

3. Woche: Früchte ahoi

Ab dieser Woche können Sie mit milden Früchte-Breien am Nachmittag starten.

Achtung Zucker: Vermeiden Sie Früchte mit einem hohen Zuckergehalt wie Bananen oder Mango. Wir empfehlen zu Beginn eher Äpfel und Birnen. Vorsicht bei Früchte-Quetschbeuteln, da diese einen sehr hohen Zuckeranteil haben. Wir empfehlen diese erst ab dem 1. Lebensjahr.

Tipps und Tricks beim Brei-Kochen

Bio bitte
Greifen Sie ausschliesslich zu unbehandelten Bio-Zutaten und waschen Sie sie vor der Zubereitung gut. Konventionelles Gemüse kann Pestizidrückstände enthalten.

(Voll-)Dampf voraus
Wir empfehlen die Zutaten nicht zu kochen, sondern schonend zu dämpfen, um die natürlichen Vitamine zu schützen.

Grüne Power
Geben Sie grüne Lebensmittel erst in den Topf, wenn der Wasserdampf richtig heiss ist, um das gesunde Blattgrün zu schonen.

Einmal Hitze
Spinat, Randen, Fenchel und andere nitrathaltige Lebensmittel sollten nicht wieder erhitzt werden, da sie beim wiederholten Erwärmen fürs Baby schädliches Nitrit produzieren.

Kein Honig
Bis zum 12. Lebensmonat können die im Honig enthaltenen natürlichen Bakterien die Darmflora Ihres Babys schädigen.

Das Umfeld macht’s

Damit die Ess-Zeit nicht zur Stress-Zeit wird, hier ein paar Tricks zur passenden Umgebung.

  • Ruhe schaffen: Babys können noch nicht multitasken. Bei der Mahlzeit liegt ihr Fokus voll auf dem Essen vor ihnen. Schaffen Sie deshalb eine ruhige Umgebung ohne Ablenkung.
     
  • Zuschauer werden: Lassen Sie Ihrem Baby Zeit, das Essen auch mit den Fingerchen zu fühlen und in die Welt der festen Nahrung einzutauchen.
     
  • Geduldig sein: Die Kleinen müssen sich an die neuen Sensationen und Geschmäcker gewöhnen.
  • Wussten Sie, dass ein Baby einen Geschmack 15 Mal probieren muss, um zu entscheiden, ob es ihn mag oder nicht? Also liebe Eltern, nicht aufgeben!

Frische Alternative zu selbstgemacht

Brei selbst zu kochen ist unbestritten die beste Variante, um Ihr Baby mit natürlichen Vitaminen und Mineralien zu versorgen. Falls es aber schnell gehen muss oder die Küche im Chaos versinkt, probieren Sie die neuen frischen Brei-Alternativen von nübee – direkt aus dem Kühlschrank. Die Bio-Babybreie sind frisch, gemüsebasiert und voller natürlicher Vitamine – ohne jegliche Zusätze, Zucker oder Salz. Erfahren Sie mehr unter www.heynubee.ch

Hinweis: Dieser Beitrag wurde in Zusammenarbeit mit nübee erstellt.

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