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<sty normal>Geschichte</sty>
Seit bald 100 Jahren dabei

Sympany, die erfrischend andere Versicherung, ist ein junges Unternehmen, das auf eine lange Geschichte zurückblickt. Aus der über neunzigjährigen ÖKK Basel ist 2008 Sympany entstanden.

Die Meilensteine auf einen Blick

2011   Das Unternehmen tritt ausschliesslich mit der Marke Sympany auf. Die Untermarken Vivao Sympany, Moove Sympany und Trust Sympany werden schrittweise eingestellt.
Die Töchter Vivao Sympany Schweiz AG und Xundheit, Öffentliche Gesundheitskasse Schweiz AG werden per 1. Januar 2011 in Vivao Sympany AG integriert. Der Name „Xundheit“ wird nicht mehr als Marke verwendet.

2009   Sympany steigt in das Sachversicherungsgeschäft ein. Neben den traditionellen Krankenversicherungen bietet Sympany auch Haushalt- und Motorfahrzeugversicherungen an.
Die Luzerner Krankenversicherung Xundheit stösst als Tochtergesellschaft zu Sympany.

2008   Namenswechsel von ÖKK Basel zu Sympany.

2007   Entflechtung der Kooperation ÖKK Basel und ÖKK Graubünden. Während ÖKK Graubünden den Namen ÖKK behält, entscheidet sich ÖKK Basel, mit der Marke Sympany aufzutreten.

2006   Die Krankenkasse 57 stösst als Tochtergesellschaft dazu.

2005   ÖKK Schweiz kommt als Tochtergesellschaft dazu.

2003   Durch diverse Fusionen der regionalen ÖKKs entstehen die zwei grossen ÖKK-Unternehmen ÖKK Basel und ÖKK Graubünden (rechtlicher Name: ÖKK Kranken- und Unfallversicherung AG). Ihre Zusammenarbeit umfasst den gemeinsamen Marktauftritt und die Führung der Zusatzversicherungen, die berufliche Vorsorge sowie die Erwerbsausfallentschädigung.

2002   Bis 2002 kann der Betriebsbeitrag massiv reduziert werden, weil ÖKK ihre Risikostruktur verbessert und den Versichertenbestand erhöht hat. Auch in der Zusatzversicherung steigert ÖKK den Versichertenbestand kontinuierlich.

1991   Im Kanton Basel-Stadt tritt das Gesetz in Kraft, das der ÖKK bis 2002 einen gesonderten kantonalen Betriebsbeitrag für die historisch begründete ungünstige Risikostruktur garantiert. Das Gesetz ist die Folge der im Jahre 1984 angenommenen Initiative für eine gesunde und soziale ÖKK.
ÖKK führt kostendämpfende Versicherungsformen ein und gründet 1991 die Managed Care Organisation, den HMO Gesundheitsplan in Basel.

1984   Die von der Regierung favorisierte Multifusionsvorlage zur Liquidierung der ÖKK Basel wird vom Stimmvolk relativ klar abgelehnt, die Initiative für eine gesunde und soziale ÖKK mit knapper Mehrheit angenommen. Der Regierungsrat erhält den Auftrag ein Gesetz auszuarbeiten, das ÖKK Chancen für eine wirtschaftliche Gesundung ermöglicht.

1976   Aufgrund der finanziellen Situation leitet 1976 die damalige Krankenkassenkommission (heutiger Verwaltungsrat) umfassende Sanierungsarbeiten in die Wege und schlägt zwei Varianten vor. Die Regierung favorisiert die Variante der Liquidation der ÖKK mit dem Einkauf der Versicherten in mehrere in Basel tätige Krankenkassen, die Multifusionsvorlage. Der Grosse Rat unterstützte den Regierungsrat.
Ein überparteiliches Komitee lanciert die „Initiative für eine gesunde und soziale ÖKK“. Sie wird dem Stimmvolk gemeinsam mit der Multifusionsvorlage vorgelegt und zur Ablehnung empfohlen.

1970

  In den 70er Jahren reduziert der Kanton Basel-Stadt seine Subventionen, was eine massive Prämienerhöhung zur Folge hat. Viele junge und gesunde Versicherte wechseln zu privaten Krankenversicherern.

1960   In den sechziger Jahren dehnt ÖKK ihr Tätigkeitsgebiet auf die ganze Nordwestschweiz aus. Rund 60 Prozent der Basler Bevölkerung sind bei der ÖKK versichert.

1944   Im Rahmen der Sanierungsmassnahmen wird die ÖKK aus der kantonalen Verwaltung herausgelöst, verselbständigt und mit einer eigenen Rechtspersönlichkeit ausgestattet.

1934   Die schweizweit entstandenen kantonalen öffentlichen Krankenkassen schliessen sich in einem losen Verbund zusammen.

1931   Aufgrund ihrer starken sozialen Ausrichtung schreibt die ÖKK Defizite. Zwischen 1931 und 1943 erfolgen deshalb Sanierungsmassnahmen.

1920   50 Prozent der Basler Kantonsbevölkerung sind bei der ÖKK versichert.

1914   Gründung der ÖKK Basel am 1. Oktober 1914. Die Gründung war eine sozialpolitische Pioniertat. Mit dem Sozialwerk ÖKK wurde die obligatorische Krankenversicherung für Personen mit niedrigem Einkommen eingeführt. Dies mehr als 80 Jahre vor Einführung der obligatorischen Krankenversicherung auf gesamtschweizerischer Ebene.

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