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Auch Bundesrat und Parlament empfehlen die Vorlage zur Annahme. Die Managed-Care-Vorlage ist die gesundheitspolitisch bedeutendste Abstimmung der letzten Jahre. Mit der Annahme der Vorlage soll der integrierten Versorgung zum Durchbruch verholfen werden.
Sympany gehört zu den Pionieren für Managed-Care-Versicherungsmodelle und hat sie laufend ausgebaut. Bereits heute haben fast die Hälfte der Sympany Versicherten ein Hausarzt-Modell gewählt, ein Modell mit einem Ärztenetzwerk (HMO) oder ein telemedizinisches Modell, bei dem zuerst eine telefonische Abklärung stattfindet.
Worum es geht
Kernstück der Vorlage sind die integrierten Versorgungsnetze, die sich in der Schweiz weiter verbreiten sollen. In einem solchen Netz koordiniert ein Arzt, in der Regel der Hausarzt, die gesamte Betreuung eines Patienten. Er sorgt dafür, dass sich alle an der Behandlung beteiligten Fachleute untereinander absprechen. Das Netzwerk muss den Zugang zu allen Leistungen der obligatorischen Krankenpflegeversicherung sicherstellen.
Optimale Behandlung für alle
Die ungenügende Koordination in der Patientenbetreuung ist heute Ursache von Qualitäts- und Sicherheitsproblemen und belastet zudem die Gesundheitskosten unnötig. Durch die neue Art der Zusammenarbeit sollen sich die Effizienz und vor allem die Qualität der Behandlung erhöhen. In den Netzwerken werden Prozesse zur Behandlung definiert und deren Qualität laufend verglichen und geprüft. Dank der vermehrten Informationen unter den Ärztinnen und Ärzten eines Netzwerkes werden Komplikationen, Doppelspurigkeiten und unnötige Behandlungen vermieden.
Steuern mit Anreizen ohne Zwang
Das Konzept ist nicht neu: Die Managed-Care-Vorlage krempelt, trotz der neuen Bezeichnung, das Gesundheitswesen nicht um. Sie führt einen erfolgreich eingeschlagenen Weg konsequent weiter: Die integrierte Versorgung wird zum Standardmodell, umgekehrt wird der bisherige Standard mit gänzlich freier Arztwahl zur Wahlmöglichkeit.
Dies geschieht mit finanziellen Anreizen und ohne Zwang: Wer künftig auf eine integriertes Versorgungsnetz setzt, soll besser fahren – mit einem Selbstbehalt von 10 Prozent (wie bisher) und höchstens 500 Franken jährlich (bisher 700 Franken). Wer dagegen die bisherige Arztwahl beansprucht, soll 15 Prozent der Kosten und höchstens 1'000 Franken jährlich selbst tragen.
Sympany befürwortet als Pionierin die Vorlage zur weiteren Förderung von Managed Care. Dazu CEO Ruedi Bodenmann: „Die Managed Care-Vorlage ist eine gute Sache und ein Schritt in die richtige Richtung.“









